Inseln der Philippinen

Die Inselwelt der Philippinen ist legendär. Insgesamt besteht das Land aus mehr als 7000 Inseln, von denen nich einmal die Häfte einigermaßen bekannt und nur wenige hundert bewohnt sind. 90% der gesamten Landfläche des Staates verteilt sich auf die 11 großen Hauptinseln, von denen jede größer als 2500 Quadratkilometer ist. Die Philippinen haben somit zusammengenommen die längste Küstenlinie der Welt.

Die drei Sterne in der philippinischen Nationalflagge symbolisieren dir drei Großregionen des Archipels. Im Norden befindet sich die Inselgruppe Luzon mit Masbate, Bicol, Mindoro, Marinduque, Romblon, den Batanes und Babuyan Inseln, die den nördlichsten Punkt des Archipels markieren und der wohl bekanntesten Insel der Philippinen Luzon. Die mittlere Region des Archipels, Visayas genannt, umfasst die Inseln Palawan, die Calamian Inseln, Negros, Cebu, Leyte, Samar , Biliran und Bohol. Im Süden erstreckt sich mit Mindanao, Basilan, der Zamboanga Halbinsel, dem Sulu-Archipel und der Insel Joho die Inselgruppe Mindanao.

Die Entstehung der Philippinen geht auf maritime Vulkanausbrüche zurück. Etwa zwanzig dieser Vulkane sind heute noch aktiv und werden permanent überwacht. Im Volksmund rangt sich um die Entstehung der Philippinen eine Legende. Sie erzählt von einem Vogel, der auf seinem Weg keinen Platz zum Ausruhen fand und einen Plan schmiedete. Er spann eine Intrige zwischen Himmel und Meer und verursachte so einen Kampf zwischen den beiden Elementen, bei dem der Himmel Felsen in das Meer warf - die heutigen Philippinen.

Durch ihren vulkanischen Ursprung sind die Inseln durch hoch aufragende Gebirge und Ebenen geprägt. Gleichzeitig bringen die unterschiedlichen Formationen der Landmasse im Zusammenspiel mit dem Meer eine vielseitige Küstenlandschaft von steilen Felsklippen und weiten Sandstränden hervor.

Neben den 13 touristische interessantesten Inseln gibt es noch einige kleinere Inseln die durchaus einen Besuch wert sind. Romblon gilt zum Beispiel als Mamorinsel der Philippinen. Die etlichen kleinen Inseln der Provinz gelten als besonders friedlich, die Erde ist fruchtbar und reich an Bodenschätzen. Neben natürlichen Sehenswürdigkeiten wie klaren Gebirgsquellen, Wasserfällen und weißen Sandstränden kann man in der Stadt Romblon auch die spanische Festung San Andres und die St. Josephs Kathedrale besichtigen.

Ein Besuch auf der Insel Marinduque lohnt sich besonders in der Osterwoche wenn hier das Moriones Festival stattfindet. Mit aufwendigen Masken und Kostümen gekleidet stellen die Einwohner der Städte Marinduques den Leidensweg Christi für die Menschen nach. Ein sehenswertes Spektakel in dem sich die Insel für eine Woche in eine riesige Bühne verwandelt.

Philippinen-Urlauber, die mehr Interesse an der Tier- und Unterwasserwelt der Inseln haben, seien für Taucher die Insel Camiguin und zum Schorcheln und Beobachten von Delfinen und Walen die Insel Pamilacan empfohlen. Wer ein wenig Afrika-Feeling erleben möchte, sollte eine Safari auch der Calanit Island machen, die von diversen afrikanischen Tieren bewohnt wird.

Eine weitere interessante Insel ist sicherlich Siquijor, von den Filipinos als Hexeninsel bezeichnet und bis heute für ihre Heiler bekannt. Neben natürlichen Sehenswürdigkeiten wie Wasserfällen, schönen Buchten, einsamen Stränden, Korallenriffen und einzigartigen Sonnenuntergängen, die die Insel zu einem Paradebeispiel einer tropischen Trauminsel machen, findet man hier auch das älteste und größte Konvent des Landes, den St. Isidore Labradore Komplex.

Die Inselwelt der Philippinen verzückt Urlauber mit ihren Traumstränden, einzigartigen Wasserfällen, dichten Regenwäldern, faszinierenden Vulkanen, unberührten Mangrovenwäldern und historischen Denkmälern. Von absoluter Einsamkeit bis zum hektischen Treiben der Ballungsräume gibt es alles was das Herz begehrt. Jetzt müssen Sie sich nur noch für ihren persönlichen Traumurlaub entscheiden.