Intramuros

File 197Umgeben von einer massiven Befestigungsmauer macht Intramuros seinem Namen, der im Deutschen "innerhalb der Mauern" bedeutet, alle Ehre. Heute ist der Stadtteil eine der Sehenswürdigkeiten Manilas. Ursprünglich war Intramuros die erste befestigte Siedlung des heutigen Manilas und Sitz der spanischen Kolonialverwaltung. Kriege und Erdbeben haben der historischen Stadt schwere Schäden zugeführt, aber nach einer ausführlichen Sanierung werden Besucher heute wieder zurück in die Kolonialzeit versetzt. Wie die Altstadt von Vigan kann man auch Intramuros in einer Calesa Pferdekutsche besichtigen sollte es zu Fuß zu anstrengend werden; denn zu sehen gibt es hier Einiges.

Betritt man den Stadtteil über die Hauptstrasse General Luna von Süden aus, passiert man als erstes die Casa Manila, ein spanisches Herrschaftshaus, in dem heute unter anderem ein Museum untergebracht ist, das Einblick in die Lebensweise der spanischen Kolonialherren gewährt.

Ein Stück weiter steht die älteste Kirche der Philippinen, die San Augustin Church Manila. Ein weiteres Highlight auf dem Weg ist sicherlich die Kathedrale von Manila. 1571 erstmals erbaut, steht heute bereits das sechste Bauwerk an dieser Stelle. 1981 erhob Papst Johannes Paul II. die Kathedrale in den Rang einer Päpstlichen Basilika. Die Kirche beherbergt die größte Orgel Asiens und den Blick von der Dachterrasse über das Fort Santiago und den Hafen sollte man sich nicht entgehen lassen.

Vorbei am Palacio del Gobernador (Gouverneurspalast) gelangt man zur Festung Fort Santiago mit dem, dem Nationalhelden Rizal gewidmeten Museum. Architektonisch lohnt sich noch ein Abstecher zur ältesten Hochschule Asiens, dem San Juan de Letran College, das 1611 gegründet wurde und nach Thomas von Aquin benannt ist.

In der Nähe von Intramuros kann man der Hektik der Großstadt im Rizal Park mit dem japanischen und chinesischen Garten und dem Planetarium oder an der Küste im Manila Ocean Park entkommen.