Sport

File 444Bei den Worten "Sport" und "Philippinen" fällt den meisten Menschen sicherlich als erstes Tauchen ein. Völlig verständlich, denn die Philippinen können einige der weltweit bekanntesten und interessantesten Tauchgebiete ihr Eigen nennen. An den Küsten der Inseln des Archipels wartet eine beeindruckende Unterwasserwelt auf alle Liebhaber des Tauchsports. Das Tauchen ist jedoch eine vorwiegend touristisch geprägte Sportart auf den Philippinen; dennoch ist das Tauchen trotz der unterschiedlichen Klimatypen auf den Philippinen ganzjährig möglich.

Auf der Insel Luzon liegt die Geburtsstätte des Tauchsports auf den Philippinen: Hier liegt das bekannte Tauchparadies Anilao ebenso wie Sabang und Puerto Galera auf der Insel Mindoro. Nördlich der Insel befindet sich das wohl bekannteste Tauchgebiet der Philippinen, das Apo Riff auf Apo Island. Ein weiterer absoluter Hotspot für Wracktaucher ist Coron im Norden der Insel Palawan. Zwischen Mindanao und Palawan in der Sulu-See liegt ein weiteres berühmtes Riff der Philippinen, das Tabbuataha-Reef, das seine Besucher zu einer unvergesslichen Reise unter Wasser einlädt.

Sollte man zwischen Februar und Mai zum Tauchen auf die Philippinen kommen, ist ein Tauchgang auf Donsol ein Muss, denn mit etwas Glück bekommt man dort zu dieser Jahreszeit Walhaie zu sehen.

Die traditionellen Sportarten der Einheimischen sind jedoch andere: Viele Philipinos üben verschiedene Kampfkünste aus, die unter dem Ausdruck "Filipino Martial Arts" zusammengefasst und bekannt sind. Man unterscheidet dabei verschiedene Kampftechniken. Im Panantukan werden Techniken mit den bloßen Händen angewandt wohingegen sich das Pananjakman durch Tritttechniken auszeichnet. Eskrima, Kali oder auch Arnis genannt, sind Schwert- und Stockkampfarten. Seit 2010 sind diese Kampfsportarten zum offiziellen philippinischen Nationalsport erklärt. Diese Kampfarten werden mit Waffen ausgeführt.

Neben den Kampfsportarten ist die wohl am weitesten verbreitete und bekannteste Sportart auf den Philippinen Sipa. Man versteht darunter eine Art Fußballtennis, bei der ein Rattenball mit dem Fuß über ein Netz zwischen zwei Spielern hin und her gekickt wird.